Vier Menschen sitzen auf einer Bierbank und haben die Hände auf dem Tisch vor sich gelegt. Die ersten zwei Personen spielen ein Tastmemory, die zweiten Personen probieren blind einen Saft.

Premiere auf dem Umsonst & Draußen-Festival 2024

Rund 80.000 Besucher kommen jedes Jahr im Juni nach Würzburg zum Umsonst & Draußen-Festival. Ein viertägiges Mega-Event und wir waren mit unserem Inklusionsstand in diesem Jahr zum ersten Mal am Samstag und Sonntag inklusiv mittendrin und voll dabei!

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Premiere auf dem Umsonst & Draußen-Festival 2024

Zum ersten Mal mit einem Inklusionsstand unterwegs

Vier Menschen sitzen auf einer Bierbank und haben die Hände auf dem Tisch vor sich gelegt. Die ersten zwei Personen spielen ein Tastmemory, die zweiten Personen probieren blind einen Saft.
Rund 80.000 Besucher kommen jedes Jahr im Juni nach Würzburg zum Umsonst & Draußen-Festival, einem der größten eintrittsfreien Festivals in Deutschland. Ein viertägiges Mega-Event und wir waren mit unserem Inklusionsstand in diesem Jahr zum ersten Mal am Samstag und Sonntag inklusiv mittendrin und voll dabei!

Zusammen mit erwachsenen Klient*innen hat das Blindeninstitut einen Stand im Ausstellungsbereich für soziale, kulturelle oder gesellschaftspolitische Initiativen gestaltet. Zum einen wollten wir unser Thema „anders sehen“ den Festivalbesuchern durch verschiedene Selbsterfahrungsangebote näherbringen. Insbesondere aber waren unsere Klient*innen am Stand, mit denen man niedrigschwellig ins Gespräch kommen konnte, oder die einfach nur gucken oder Festivalatmosphäre genießen wollten - Hauptsache dabei sein! Der Wunsch dazu kam unter anderem aus den Reihen unserer erwachsenen Klient*innen mit Mehrfachbehinderung, um so auf das Thema Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft aufmerksam zu machen, frei nach dem Motto: „Wir sind ganz normaler Teil des öffentlichen Lebens in Würzburg!“
 
Und die Festivalbesucher fanden das Angebot super. Neben intensiven oder lockeren Gesprächen am Stand zu allen Facetten der Wahrnehmung, des Sehens und dem Alltag am Blindeninstitut haben viele sich an die Selbsterfahrung getraut. Besonderer Renner war das blind Saft verkosten, bei dem mit geschlossenen Augen Früchte erraten werden mussten. Nicht einfach, wenn die visuelle Information zu Farbe und Konsistenz im ersten Moment fehlt. Auch das blinde Tast-Memory spielen, der Fühlkasten für Gegenstände aus dem normalen Haushalt oder Zeichen-Rätsel unter Simubrille wurden gerne ausprobiert. Einige mutige wagten sich mit Blindenbinde und Langstock in das Festivalgetümmel und staunten über die Eindrücke, besonders das Hörerlebnis ohne den Sehsinn. Kleine Besucher probierten das blinde Laufen auf dem Fußtastpfad und hatten viel Spaß am Prägen von Bildern zum Fühlen.
 
Und nach dem Festival ist vor dem Festival: Von den beteiligten Klientinnen gab es eindeutig den Daumen nach oben „Wir möchten nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein“. Also bis zum 37. Umsonst & Draußen.(ST)
 

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